BloggerAmt Me, Myselfe & I - taste my world : {Der Liebste berichtet} - Der Race-Copter...Einzelteile finden ihren Platz

Montag, 22. Februar 2016

{Der Liebste berichtet} - Der Race-Copter...Einzelteile finden ihren Platz

Eig. sollte ja mein Freund diesen Bericht schreiben...da er aber so fleißig gebastelt hat, wollte doch ich das übernehmen. ABER er hat mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden :)

Endlich ist er fertig - mein - ähhmm ich meine natürlich SEIN - kleiner Race-Copter.

Wie versprochen berichten wir Euch heute wie es weiter ging, nachdem er all seine Päckchen ausgepackt hatte. 
Was dabei natürlich nicht fehlen darf ist eine kleine Aufbauanleitung!

Also dann, legen wir mal los. :)

Was ihr zum Aufbauen braucht:

- Lötkolben  
- Lötnadel (feiner Lötkolben)
- Drittehand als Löthilfe
- Lötzinn
- Multimeter
- Kabelbinder
- Schraubensicherungslack
- Inbusschraubendreher (1,5 und 2,0 mm)
- Abisolierzange
- natürlich die Teile für den Copter ;) und
- ganz WICHTIG: etwas Geduld :)

Am Anfang stand natürlich die Vorbereitung. 

Hier wurden die Motoren auseinandergebaut - dazu müsst ihr nur den Sprengring an der Unterseite des Motors sauber mit einem flachen Schraubendreher herausdrücken und den Motor auseinander ziehen - und die beiden Kugellager mit der Motorwelle mit Hilfe von Schraubensicherungslack verklebt. 

Wichtig ist, das nicht zuviel Schraubensicherungslack auf die Motorwelle aufgetragen wird und vor allem NICHT in die Kugellager gelangt/eindringt. 
Daher unbedingt sehr sparsam auftragen!!! 

Warum wir das gemacht haben? Ganz einfach! Später ist dadurch gewährleistet, dass die Kugellager mit der Motorwelle fest verbunden sind und somit die Motorwelle auf Dauer nicht einläuft. Der Verschleiß ist minimiert und auch Dreck kann nicht dazwischen gelangen.



(Diese Verfahrensart haben wir aus dem Bereich der Modellhelikopter übernommen. Hier ist häufig das Problem zu beobachten, dass die Motorwelle im Bereich der Kugellager so stark einläuft, dass hier keine Verbindung mehr gegeben ist und das Motorlager keine Funktion mehr hat.)

Außerdem haben wir noch die Kamera mit Hilfe von schwarzem Tape umklebt - die Kontakte sind dadurch gut isoliert. Die Kamera sollte nämlich ursprünglich direkt an den Alu-Distanzstücken montiert werden, weshalb die Kontakte vor Kurzschluss zu schützen waren.



Jetzt ging es weiter mit dem "Gelöte". 
Hier braucht ihr ein ruhiges Händchen und Geduld. 
Außerdem ist (wie oben genannt) ein Lötkolben sowie eine Lötnadel sehr hilfreich.

Den Anfang machen die Motoren. 
Hier müssen als erstes die Kabel auf die richtige Länge gebracht werden. 
Wir haben die Kabel leider zunächst zu kurz abgeschnitten und mussten dadurch etwas "flicken", also wieder verlängern. Tipp: Schneidet die Kabel nicht zu kurz ab und lasst euch etwas Spielraum.
Danach werden dann die Stecker angelötet und es wird Schrumpfschlauch drüber gezogen. 


An dieser Stelle können die Motoren dann auch schon auf dem Frame befestigt werden.




Jetzt machen wir uns an die Flugsteuerung (CC3D - EVO). Hier wird es etwas kniffeliger. - Unter uns...:) Hier hat mein Freund ein wenig geflucht :P 

Zur Flugsteuerung werden gerade und gebogene (im 90° Winkel) Pins, zur Ansteuerung der ESCs (Motorsteuerung/Motorcontroller), mitgeliefert. 

Wir konnten also auswählen, welche Pins für unseren Copter am besten passen. Entschieden haben wir uns für die gebogenen Pins, welche dann auf der CC3D festgelötet wurden.
Hier kommt die (o. g.) Drittehand zur Hilfe! 

Zu beachten ist, dass die anzulötenden Steckverbindungen gerade ausgerichtet sind, bevor die erste Stelle verlötet wird. Nach der ersten Verbindung (der insgesamt 9 Kontakte)  gestaltet sich das Verlöten relativ einfach. Dieser Vorgang wiederholt sich noch einmal, dann sind alle 18 Kontakte auf der Flugsteuerung festgelötet.



Als nächster Schritt wird der Stromverteiler (Powerboard) am Copter angebracht. Anschließend kann man schon abschätzen, in wie weit die ESCs und deren Kabel zur Stromversorgung gekürzt werden müssen.

Weiter geht´s mit dem verlöten der ESCs und dessen Stromversorgung. 
Zu aller erst werden die Anschlüsse (hier: 2mm Goldkontaktbuchse) für den Motor verlötet. 



Nun wird das ESC am Stromverteiler (Powerboard) festgelötet. Zudem können nun auch die Kabel, welche später zum Akku führen sollen, am Powerboard angelötet werden. 
Hierzu solltet ihr einen leistungsstärkeren Lötkolben verwenden (und nicht die Lötnadel). 

 Denkt bitte daran, dass ihr in diesem Schritt auch die Kabel zur Stromversorgung aller weiteren Verbraucher wie z. B. Kamera, LEDs, usw. am Stromverteilerboard anbringt. 
Später wird dieses nicht mehr (oder nur noch sehr schwer) zugänglich sein.


So sieht der Copter also jetzt aus :)

(Bitte nicht auf die Distanzstücke achten, oder sich darüber wundern! - Diese waren hier nur zum Test angebracht.)


Jetzt wird das CC3D-Board ebenfalls auf dem
Frame (Baby Bee von Birdseye) befestigt. 

Die Flugsteuerung kann jetzt montiert und angeschlossen werden.
Die ESCs sowie eine Stromversorgung zur Flugsteuerung sollten jetzt verbunden sein.


Mit Hilfe eines PCs kann die Flugsteuerung (CC3D) im nächsten Schritt programmiert werden. Hierbei wird sichtbar, ob die Motoren funktionieren und in welche Richtung diese drehen. 

Dreht ein Motor falsch herum (also z. B. ist der rechte, vordere Motor rechtsdrehend, statt linksdrehend - wie üblich) so vertauscht man die ÄUßEREN Steckkontakte zwischen ESC und Motor. Das mittlere Kabel des ESCs sollte auch IMMER zum mittleren Kabel des Motors führen.

An dieser Stelle geht noch einmal ein DANK an 




 Eigentlich sollte alles in einem Beitrag geschrieben werden, aber ich denke - eine kleine Unterbrechung tut an dieser Stelle ganz gut, da der Beitrag doch recht lang geworden ist. :)
Aber keine Angst - morgen geht es schon weiter....also Fortsetzung folgt :P


Wie sieht es bei Euch bisher aus? Seid ihr schon genauso gespannt wie wir auf den Erstflug?



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